02.05.2020

Johannes Mosmann - Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg

Covid-19 ist weit mehr als ein medizinisches Problem. Die Corona-Krise markiert das Ende der alten Weltordnung und den Beginn einer neuen Menschheitsepoche. Die Gesellschaftssysteme werden neuausgerichtet, ihre Werte neudefiniert. Doch während der berühmte US-Diplomat Henry Kissinger die US-Regierung ermahnt, sich für die „neue Epoche“ in die bestmögliche Startposition zu bringen, starrt Europa gebannt auf das Virus und verschläft das tiefere Geschehen hinter den äußeren Ereignissen – zugunsten der stillen Machtübernahme durch eine neue, trans-humanistische Ideologie.

Johannes Mosmann Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Eine profunde Detailanalyse, der ich das politische und sprechende "Versagen" des Bundes der Waldorfschulen im Konzert der Medien hinsichtlich der frühzeitigen deutlichen Benennung der Kollateralschäden an Kindern und Jugendlichen hinzufügen möchte.

"Wir leben in einer Ausnahmesituation, die zugleich eine wunderbare Gelegenheit ist, neue Wege zu entdecken." ... heißt es in einer Erklärung. Das wochenlange "Schweigen" sowie das spätere Analysieren der eingetretenen "Schäden" geben auf jeden Fall eine "wunderbare" Gelegenheit dafür, wie es um diese Pädagogik politisch steht.

Anonym hat gesagt…

Danke für diese ZUsammenschau, das Entwickeln und Teilen der Gedanken, die dann
in das münden , was zur Zeit Gefahr läuft, verloren zu gehen:
Das Seelisch-Geistige, die wahre Begegnung, das echte, kostbare Gespräch,
das Erwachen des Ich am Du, wie Martin Buber sagt.
Vielen Dank!
Christiane

Carsten Frommke hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Mosmann,
ich finde einige meiner nur angedachte Gedanken in Ihrem Essay brillant ausgeführt. Ihre Sichtweise beinhaltet die Möglichkeit aus der endlosen Für-und Widerschleife auszusteigen und einen in sich stimmigen Ausweg zu sehen. Ihr Ansatz ist jetzt zu vertiefen und dann, jeder für sich, in seinem Leben umzusetzen. Danke für die Mithilfe des notwendigen Klärungsprozesses in diesem verworrenen "Spiel".
Carsten Frommke